Nicht respektlos, sondern oft sehr gescheit und manchmal einfach nur lustig: Humor und Gott

Was unterscheidet Fundamentalisten von Gläubigen?

„Wir glauben- Fundamentalisten glauben zu wissen. Sie wissen es besser, deshalb brauchen sie sich mit nichts auseinandersetzen.“

Also sprach Paul Chaim Eisenberg, ehemaliger Oberrabbiner von Wien (für Fans von Witz & Köpfchen)

@14:32_vom Osterei zum friedlichen Zusammenleben: „Wenn Ähnlichkeiten sind, ist das eine sehr schöne Sache. Aber wenn es um ein friedliches Leben zwischen Religionen gehen soll, dann nicht nur aufgrund der Ähnlichkeiten. Da muß es trotz der Unterschiede ein friedliches Leben geben.“

Als Jesus mal gefragt wurde , welches das Größte der Gebote ist, war er sehr eindeutig: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften« (5. Mose 6,4f). Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.« (3. Mose 19,18)“ (Markus 12,28-34). Er zitierte damit das Alte Testament mit der Aufforderung, die Liebe über alles zu stellen. Das ist viel verlangt. Entgegen gängiger Meinung ist Christ-Sein kein Trostpflaster für alle, die die Augen lieber verschließen vor der Realität, sondern eine enorme Herausforderung. Wir sollen Gott, uns selber und andere lieben. Das geht nur in Wahrheit, und die tut oft genug weh (wenn ich mich meinen dunklen Seiten stelle). Aber „solange wir leben, müssen wir uns entscheiden.“ Das ist ein Buch von und über Yehuda Bacon (=> Website): „Woher das Böse kommt, wie man sogar im Leiden Sinn erleben kann und was wirklich trägt im Leben, darüber spricht Jehuda Bacon in einem existenziellen Gespräch…“ (Klappentext)

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„Es gibt kaum etwas im menschlichen Dasein, das dem Menschen so sehr und einem solchen Ausmaß ermöglicht, Distanz zu gewinnen, wie der Humor“, schrieb Viktor E. Frankl. => Artikel in Der Standard

Quellen: siehe ganz unten!

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Eine Kirche irgendwo in New York:

Quelle: boredpanda

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sich zerwuzeln vor Lachen:

Quelle: https://de.1jux.net/147990

Quelle: © www.nichtlustig.de

Quelle: http://static.nichtlustig.de/toondb/021205.html

Ein Pfarrer geht im Wald spazieren und gerät ins Moor. Er versinkt im Morast und betet zu Gott: Hilf mir, sonst gehe ich unter.
Es kommt ein Spaziergänger, sieht den Geistlichen und will ihm helfen, doch der winkt ab: „Der Herr wird mir helfen.“
Als nächstes kommt ein Wanderer, bietet dem Geistlichen seine Hand um diesen rauszuziehen, aber der winkt wieder ab: „Der Herr wird mit helfen.“
Jetzt kommt ein Jäger daher, will den Geistlichen rausziehen, aber der sagt wiederum: „Der Herr wird mir helfen.“
Der Geistliche versinkt, stirbt und tritt vor Gott. Er fragt den Herrn: „Warum hast du mir nicht geholfen?“
Da antwortet der Herr: „Ich habe dir DREI Helfer geschickt, was wolltest du noch?“ (1)

Die Gläubigen kamen in Scharen, um die Worte des Propheten Mohammed zu hören. Ein Mann hörte besonders aufmerksam und andächtig zu, betete mit gläubiger Inbrunst und verabschiedete sich schließlich vom Propheten, als es Abend wurde. Kaum war er draußen, kam er wieder zurückgerannt und schrie mit sich überschlagender Stimme: „Oh Herr! Heute morgen ritt ich auf meinem Kamel zu dir, um dich, den Propheten Gottes, zu hören. Jetzt ist das Kamel nicht mehr da. Weit und breit ist kein Kamel zu sehen. Ich war dir gehorsam, achtete auf jedes Wort deiner Rede und vertraute auf Gottes Allmacht. Jetzt, oh Herr, ist mein Kamel fort. Ist das die göttliche Gerechtigkeit? Ist das die Belohnung meines Glaubens? Ist das der Dank für meine Gebete?“ Mohammed hörte sich diese verzweitelten Worte an und antwortete mit einem gütigen Lächeln: „Glaube an Gott und binde dein Kamel fest.“ (2)

Gebet: Lieber Gott, bis jetzt geht‘s mir gut…
… Ich habe noch nicht getratscht, die Beherrschung verloren, war noch nicht muffelig, gehässig, egoistisch oder zügellos. Ich habe noch nicht gejammert, geklagt, geflucht oder Schokolade gegessen. Die Kreditkarte habe ich auch noch nicht belastet. Aber in etwa einer Minute werde ich aus dem Bett klettern und dann brauche ich wirklich deine Hilfe … (3)

Ein armer, gläubiger Mann betet zu Gott: …
… „Lieber Gott, bitte lass mich im Lotto gewinnen.“
Am nächsten Tag betet er wieder: „Herr, bitte mach, dass ich im Lotto gewinne.“
So geht das Tag für Tag. Nach einem Jahr betet der Mann immer noch: „Lieber Gott, bitte lass mich auch mal im Lotto gewinnen.“
Nichts passiert.
Der Mann betet tapfer weiter, dann erhellt sich plötzlich der Raum und eine tiefe, laute Stimme spricht zu ihm: „Lieber Mann, gib mir eine Chance, kauf dir endlich einen Lottoschein!“ (3)

Ein Jude erzählt einem anderen: „Wir haben den frömmsten Rabbiner. Jeden Donnerstag spricht er sein Gebet, und dann frühstückt er – gemeinsam mit Gott.“
Der andere fragt: „Woher weißt du das?“
„Ja, das hat er mir selbst erzählt.“
„Und woher weißt du, dass es stimmt?“
„Ja, glaubst du denn, Gott würde mit einem Lügner frühstücken??“ (3)

Ein Golfer hat am Bag ein Hufeisen hängen.
„Glauben Sie etwa daran?“ fragt ihn sein Partner.
„Nein, aber ich bin überzeugt, dass es auch Glück bringt, wenn man nicht daran glaubt!“ (3)

Jesus Gott und der Heilige Geist wollen in Urlaub fahren. Sagt Gott: „Fahren wir doch in die Türkei.“ Meint Jesus: „Ich glaube, da sind wir nicht so erwünscht.“ Sagt der Heilige Geist: „Fahren wir doch nach China.“ „Meint Gott. Da werden wir auch rausgeschmissen“, meint Jesus: „Fahren wir doch nach Rom!“, sagt der Heilige Geist: „Das ist eine ganz tolle Idee, da müssen wir unbedingt hinfahren, da war ich noch nie!“ (3)

Ein Pfarrer hält als Aushilfe den Gottesdienst in der Nachbargemeinde. Er geht ans Mikrofon, klopft mit dem Finger daran und sagt: „Ich glaube, mit dem Mikrofon stimmt was nicht!“
Antwort der Gemeinde: „Und mit deinem Geiste!“ (3)

Ein Pastor und ein Hippie sitzen in einem Park auf einer Bank. Der Hippie liest in der Bibel. Plötzlich ruft er laut „Halleluja“. Daraufhin fragt ihn der Pastor, was denn sei.
„Oh, ist es nicht wunderbar, wie Gott Moses und das Volk durch das Meer führte?“ antwortet der Hippie.
Sofort erklärt ihm der Pastor, dass zu diesem Zeitpunkt an dieser Stelle das Meer nur etwa 40 cm tief gewesen sei und das Volk dort durchwatete.
Fünf Minuten später flippt der Hippie völlig aus und ruft noch lauter „Halleluja“.
„Was ist den jetzt schon wieder?“ fragt ihn der leicht genervte Pastor.
Der Hippie antwortet ihm: „Aber das ist doch ein Wunder! In nur 40 cm tiefem Wasser ertränkte Gott eine ganze Armee.“ (3)

Jesus und Moses spielen Golf am Toten Meer. An einer Bucht greift Jesus zum dreier Eisen, um den Ball darüber zu schlagen. „Das mecht nicht gehen mit dem dreier“, warnt ihn Moses. Doch Jesus erwidert: „Das muss gehen. Das hab‘ ich bei Tiger Woods gesehen!“
Natürlich fällt der Ball fällt ins Wasser, und Moses teilt seufzend das Meer, um ihn zu holen.
Das wiederholt sich zweimal, dann ist Moses sauer und schimpft: „Bin ich meschugge? Jetzt darfst dir holen den Ball allein!“
Als Jesus übers Wasser wandelt, kommen ein paar Touristen vorbei und fragen Moses: „Ist das nicht der Jesus?“
„Mecht er schon sein“, jammert Moses. „Aber glauben tut er, dass er ist der Tiger Woods!“ (3)

Ein kleines Mädchen fragt seine Mutter: „Mama, woher kommen die Menschen?“
Die Mutter erklärt: „Gott erschuf Adam und Eva und die haben Kinder bekommen, und so wurden die Menschen erschaffen.“
Zwei Tage später stellt das Mädchen dem Vater die selbe Frage. Er antwortete: „Vor vielen, vielen Jahren gab es besondere Affen, die sich mit der Zeit zu Menschen entwickelt haben. So sind die Menschen entstanden.“
Das Mädchen war sehr verwirrt und frage seine Mutter: „Mama, wieso erzählst du mir, dass die Menschen von Gott erschaffen wurden, und Papa sagt, dass wir vom Affen abstammen!“
Die Mutter antwortet: „Das ist ganz einfach. Ich habe Dir erzählt, woher meine Familie kommt, und dein Vater hat dir erzählt, woher seine Familie kommt.“

🙂
Ein Priester trifft einen Rabbi und sagt: „Du, Rabbi, ich habe heute nacht geträumt, ich war im jüdischen Himmel. So viele Leute! Ein Geschrei und Gestank nach Knoblauch! Nicht auszuhalten!“ „Ja,“ sagt der Rabbi, „Mir hat heute nacht auch geträumt, ich war im katholischen Himmel. Eine himmlische Ruhe! Wohlgerüche! Und kein Mensch da…“ (3)

🙂
Wußtest Du, daß die Bundeswehr schon in der Bibel erwähnt wurde? „…und sie hüllten sich in seltsame Gewänder und irrten ziellos umher…“ (3)

Sitzen drei Geistliche zusammen: Ein katholischer Pater, ein evangelischer Pfarrer und ein Rabbi. Sie führen einen Disput über die Abtreibung. Im Laufe des Gesprächs kommen sie überein, daß wohl die zentrale Frage dabei ist, wann überhaupt das menschliche Leben beginnt.
Sagt der Pater: „Nun, liebe Brüder im Herrn, ich bin der Ansicht, daß das menschliche Leben bereits beginnt, wenn sich Vater und Mutter in Liebe zusammentun.“
„Na ja“, antwortet der evangelische Pfarrer. „Ich würde es so nennen: Das menschliche Leben beginnt, wenn die Samen- und Eizelle miteinander verschmelzen.“
„Nebbich“, meint der Rabbi. „Menschliches Leben beginnt, wenn ist tot der Hund und sind aus dem Haus de Kinder…“ (3)

🙂

Was ist der Unterschied zwischen Johannes XXIII und Martin Luther ?
Luther, auf dem Reichstag: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen !“
Johannes XXIII auf dem zweiten Vatikanum: „Hier sitze ich, ich kann noch ganz anders. Gott helfe euch. Amen !“ (3)

🙂

weitere Witze hier: kreudenstein-online.de

und hier (unter der Rubrik „Humor“): religionen.at


Sowieso genial sind jüdische Witze, bekannt vor allem durch Salcia Landmanns Buch „Jüdische Witze“ (4)- Erbe einer untergegangenen Welt…:

Der achtzigjährige Schmerel hat sich ein junges Weib genommen – o Wunder, sie bekommt ein Kind! Tief nachdenklich begibt er sich zum Rabbi: „Rabbi, wie ist das nur möglich?“
Der Rabbi: „Ich will es dir erklären: In Afrika spaziert einer mit dem Sonnenschirm durch die Wüste – da kommt ein Löwe! Rasch gefaßt legt der Mann mit dem geschlossenen Schirm auf den Löwen an und sagt: `Puff!´ – und siehe da, der Löwe fällt tot zu Boden.“ –
„Wie ist das möglich?“
„Hinter dem Spaziergänger stand ein Schütze mit Gewehr, und er hatte gleichzeitig geschossen!“

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„Wie viele Angestellte haben Sie in Ihrem Betrieb?“
„Zwölf- oder eigentlich nur elf: einer sitzt immer auf dem Klosett.“

🙂

Der alte Tortschiner klärt seinen Sohn über ökonomische Zusammenhänge auf: „Alles, was selten ist, ist teuer. Ein gutes Pferd ist selten. Darum ist es teuer.“ „Aber Papa“, wendet der Sohn ein, „ein gutes Pferd, das billig ist, ist doch noch seltener!“
Der Angestellte rennt im Büro auf und ab und jammert: „O Gott! Dieses Kopfweh! Ich verliere noch meinen Verstand!“ Der Chef: „Herr Kalkstein, wenn Sie krank sind, dann gehn Sie nach Hause! Aber hören Sie auf,hier herumzurennen und zu prahlen!“

🙂

Der Richter: „Zeuge, ich muß Sie auffordern, immer nur das auszusagen, was Sie mit eigenen Augen gesehen und nicht, was Sie von anderen gehört haben. – Zuerst muß ich einige Fragen an Sie stellen. Zeuge, wann sind sie geboren?“
Rosenblum: „Nu, Herr Richter, auch das weiß ich nur vom Hörensagen.“

🙂

Im Schaufenster liegt eine Uhr. Ein Kunde betritt das Geschäft und fragt den Ladenbesitzer, einen bärtigen Juden, nach dem Preis.
„Ich verkauf´ keine Uhren“, erklärt der Jude.
„Ja, aber im Schaufenster ist doch eine Uhr!“
„Gewiß. Das ist so: ich bin Beschneider (die Beschneidung gehört zum jüdischen Taufritus) der Kultusgemeinde. Was, glaubt der Herr, soll ich denn ins Schaufenster hängen?“

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Zum Rabbi kommt ein armer kinderreicher Jude mit der Frage: „Gibt es ein religiös erlaubtes und vollkommen sicheres Mittel gegen Empfängnis?“
Der Rabbi: „Es gibt. Limonade trinken.“
Der arme Jude: „Vorher oder nachher?“
Der Rabbi: „Anstatt.“

🙂

Ein Jude will die Kultussteuern nicht bezahlen.
„Seien Sie doch vernünftig“, mahnen ihn die Abgesandten der Gemeinde. „Sie sind auch auf uns angewiesen, nicht nur wir auf Sie. Wenn Sie aus der Gemeinde austreten, wird sich nach Ihrem Tode niemand finden, der Sie begräbt.“
Meint der Mann: „Ich verlass´ mich aufs Stinken.“

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„Chaim, was bist du heute zum Gottesdienst gekommen? Du hast doch gesagt, du glaubst gar nicht an Gott!“
„Das ist wahr, ich glaube nicht an ihn. Aber weiß ich denn, ob ich recht habe?“

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Beurteile Menschen nicht nach ihrem Äußeren (Englisch)

Und sonst noch…

Quelle: C: kleindert.de/ Harm Bengen; https://www.gmx.at/magazine/unterhaltung/comic/karikaturen-18584042

Quelle: www.stadtkindfrankfurt.de/wenn-kunstfreunde-irren/

Genial – anders?


wunderbar:

Zuwendung und Liebe wirken wie ein Medikament

Kunst, Verzauberung, Staunen und Lachen- wo 2 oder 3 zusammen sind, passiert viel mehr

Perspektivenwechsel:

Ein amerikanisches Kriegsschiff ortet ein fremdes Objekt, das seinen Weg versperrt.
Der US-Kapitän: „Bitte ändern Sie Ihren Kurs 15 Grad nach Norden, um eine Kollision zu vermeiden.“
Antwort: „Ich empfehle, Sie ändern Ihren Kurs 15 Grad nach Süden, um eine Kollision zu vermeiden.“
Amerikaner: „Dies ist der Kapitän eines Schiffs der US-Marine. Ich sage noch einmal: Ändern Sie Ihren Kurs!“
Antwort „Nein. Ich sage noch einmal: Sie ändern Ihren Kurs!“
Der Amerikaner wird wütend: „Dies ist der Flugzeugträger ‚USS Lincoln‘, das zweitgrößte Schiff in der Atlantikflotte der Vereinigten Staaten. Wir werden von drei Zerstörern, drei Kreuzern und mehreren Hilfsschiffen begleitet. Ich verlange, dass Sie Ihren Kurs 15 Grad nach Norden, das ist Eins-Fünf-Grad nach Norden, ändern, oder es werden Gegenmaßnahmen ergriffen, um die Sicherheit dieses Schiffes zu gewährleisten!“
Antwort: „Dies ist ein Leuchtturm. Sie sind dran.“

Quelle: www.spiegel.de/panorama/witz-11-der-beinahuntergang-der-uss-lincoln-a-381821.html

Der etwas andere Eckhart von Hirschhausen: Humor hilft heilen, auch im Konflikt

Hirschhausen unternimmt ein öffentliches Sinnieren zu Ehren Viktor Frankls über Endlichkeit und Humor

Homepage Eckhart von Hirschhausen

Stiftung Humor hilft heilen

„Es gibt kaum etwas im menschlichen Dasein, das dem Menschen so sehr und einem solchen Ausmaß ermöglicht, Distanz zu gewinnen, wie der Humor“, schrieb Viktor E. Frankl. Artikel in Der Standard


Buchempfehlungen

„Hupe, wenn du Christ bist“ und „Dinosaurier auf der Kanzel“ von Jeff Lucas

aus der Einleitung von „Hupe…“:

„Liebe Leser,
es ist beileibe nicht so, dass ich mich mit diesem Buch als eine Art Born der Weisheit oder als selbst ernannten Experten darstellen wollte. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Ich bin zur Zeit 44 Jahre alt (älter aussehend, habe einiges durchgemacht), und Sie brauchen nicht viele Kapitel im Buch zu lesen, um zu merken, dass ich im Hinblick auf die Kunst des Lebens noch in den Kinderschuhen stecke. Deswegen ist dieses Buch kein „7-Schritte-Ratgeber zum sicheren Erfolg“ mit einem Bild der gelassen-glücklichen Familie Lucas, die hinten auf dem Einband fröhlich vor sich hin grinst.
Eigentlich bin ich eine Art begabter Knallkopf. Mein Bekenntnis zur Dummheit ist keine Pseudo-Demut, sondern entspricht den Tatsachen. Schöpfen Sie daraus Hoffnung – Gott hat auch für Knallköpfe Verwendung. Er hat ja auch sonst keine Wahl.
Das macht Mut, oder?
Manchmal glaube ich, dass ich nur existiere, um meine Freunde zu unterhalten. Wer sich in meine Gesellschaft begibt, wird Zeuge eines scheinbar nie endenden Stroms seltsamer und lächerlicher Begebenheiten, die überall da passieren, wohin ich komme. Traurig daran ist (für mich – meine Freunde haben ihren Spaß), dass die meisten Merkwürdigkeiten mir nur zustoßen, weil ich zu albern oder geistig nicht voll da bin …
So wie heute: In letzter Zeit verspürte ich das starke Bedürfnis, im Trend zu sein. Deshalb schleppte ich meinen alternden Körper zum Teenie-Trendausstatter „Quiksilver“ und kaufte eine hübsche blaue Jacke. Am Vormittag wollte ich mit meiner Frau Kay und ein paar Freunden spazieren
gehen, die ideale Gelegenheit, eben erwähnte Jacke vorzuführen. Das tat ich und erwartete von meinen weniger modebewussten Freunden etwas Bestätigung und Bewunderung: „Wie findet ihr sie? Sieht gut aus, was?“
Sie bogen sich vor Lachen.
Ich war durch die Gegend gelaufen, nicht ahnend, dass hinten am Kragen ein großes Etikett hing: „Sonderangebot – nur noch kurze Zeit!“ Der Preis war mit einem Filzschreiber in großen Buchstaben hingekritzelt.
Deshalb ist dieses Buch keine Sammlung von tiefsinnigen Weisheiten oder philosophischen Gedanken. Stattdessen habe ich Geschichten und Episoden zusammengestellt, die hoffentlich zum Lachen anregen, manchmal auch zum Weinen und hin und wieder zum Nachdenken.
Ich bin Christ, gebe dabei aber kein tolles Bild ab. Ich liebe Gott sehr, aber praktisch bringe ich da einiges durcheinander. Beim Beten schlafe ich ein und frage mich manchmal morgens beim Aufwachen, in welcher Welt ich gelandet bin. Man sagt mir nach, dass ich meine Kinder schon mal anschreie und unfreundlich zu meiner Frau bin.
Ich gebe offen zu, dass ich mit Scheuklappen durchs Leben gehe. Ich war in den letzten 20 Jahren im christlichen „Vollzeitdienst“ und weiß deshalb wenig von den alltäglichen Unannehmlichkeiten in der vollgestopften U-Bahn, vom Druck kurzfristiger Deadlines, von Arbeitslosigkeit und all den anderen täglichen Stresssituationen, die typisch sind für das Leben im 3. Jahrtausend. Aber ich habe erfahren, was es bedeutet, Schritte im Glauben zu tun und Gott vertrauen zu müssen, dass er mich mit dem nächsten Notwendigen versorgt, und ich habe mehr an göttlichen Eingriffen erlebt, als ich es verdiene.“

(geklaut von: www.christ-und-buch.de/hupe-wenn-du-christ-bist-dionsaurier-auf-der-kanzel-lucas-jeff)


cgg-online.de/humor/ChristlicheWitze.html

2 Nossrat Peseschkian, der Kaufmann und der Papagei

3 theology.de/skurriles/witze/index.php

4 Artikel zum Buch:   Spiegel  jiddisch.org.org   willizblog